South America… Another new world!

Erst einmal sorry, dass es so lange gedauert hat, bis wieder ein update von uns kommt. Hier in Südamerika ist das Internet nicht immer gut und soviel Zeit zu schreiben hatten wir auch nicht. Aber hier unsere Erlebnisse der letzten Wochen: Den ersten Nachmittag in Santiago de Chile waren wir so müde von unserer “langen” Reise, dass wir uns nicht aufraffen konnten viel zu Unternehmen. Die Lunter Eltern hatten noch eine viel längere Reise zurück in die Heimat, deshalb möchten wir uns auch gar nicht beschweren.🙂 Ein Abendessen in der Restaurantmeile von Bellavista war aber doch drin und wir haben „versucht” unsere erste Bestellung in Spanisch aufzugeben. Hier müssen wir uns ja ein wenig umstellen, da wir es bisher gewohnt sind, dass wir mit englisch immer super dran sind. Jetzt sind wir also in Südamerika angekommen, wo wir wenigstens die Grundwörter in Spanisch benötigen. Da man immer soviele Horrorgeschichten hört, waren wir einfach nur positiv überrascht wie “normal“ hier doch alles scheint. Die Leute sind sehr freundlich und gegenüber von unserem Hostel war eine Universität, wo die Studenten auch nicht anders als bei uns rumgurcken. Am Vormittag sind wir bis zum Gipfel des Cerro San Cristobal gewandert, von wo man einen super Ausblick auf die komplette City hat. Wir haben hier auch unsere ersten “wilden” Kakteen gesehen🙂 Die Berge im Hintergrund sind grandios, weniger grandios der Smog der sich konstant über der Stadt befindet und nur für kurze Zeit nach starkem Regen verschwindet. Am Nachmittag haben wir an einer “Free walking Tour” durch die Stadt teilgenommen was ideal war, da wir so viele Infos über die Historie von Chile erfahren konnten und vor allem in einem Tag die wichtigsten Orte der Stadt abklappern konnten. Unser Guide Philippe war super und da die Tour nur auf Tips basiert, hatte er sich seinen großzügigen Tip verdient.

Sorry that this update took us so long peeps. Its not always easy to get good internet here in South America. On our first afternoon in Santiago de Chile we couldn’t be bothered to do much because we were so tired from our travel. But we don’t even think of complaining because the Lunter parents had an even longer way home🙂 We had a nice dinner in a restaurant in the Bellavista neighbourhood and tried to make our first order in spanish. Here we have to adapt a lot more than in the other countries and have to at least speak the basics in spanish. You always hear this horror stories about south america and we were honestly positively surprised when we arrived and in general so far on our trip. People are helpful and friendly and across the street from our hostel was a university where the students were hanging out just like back home. Not much difference. In the late morning we took a walk to the summit of Cerro San Christobal where we had a fantastic view of the city. We saw our first “wild” cactus aswel🙂 The mountains surrounding the city are beautiful. A little less beautiful is the smog over the city which only disappears for a very short time after heavy rain. In the afternoon we took a free walking tour around the city, which is only based on tip. It was the ideal thing to learn more about the history and to see the main places in Santiago in only a couple of hours. Our Guide Philippe was brilliant and it was worth a good tip.

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Während unserer Reise haben wir schon oft unsere Route geändert bzw. Umwege genommen. Auch in Santiago haben wir durch andere Traveller wieder neue Inspirationen bekommen. Vor allem hier in Südamerika bauen wir sehr auf die Erfahrungen von anderen Backpackern, da wir hier keinerlei Reiseerfahrungen haben und auf gar keinen Fall die tollsten Dinge verpassen möchten. So wurde uns hier erzählt, dass wir unbedingt nach Argentinien rüber fahren sollen, da es schöner ist, als über Chile hochzureisen. Wir haben am nächsten Tag dann den 7 Stunden Bus von Santiago, Chile nach Mendoza, Argentinien genommen.

During our Trip we have often changed plans. In Santiago we were inspired by other travellers about South America. Extra tips about where to go and what to see are a big help when it comes to  South America because we really don’t want to miss out on the highlights. Lots of people told us to go up north through Argentina instead of Chile because the scenery is supposed to be much nicer. So on the next day we took a 7 hour bus from Santiago, Chile to Mendoza, Argentina.

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Mendoza ist berühmt für die Weinproduktion und hat zahlreiche kleine und große Weinereien. Im Hostel angekommen, haben wir gemerkt, dass Wein den Mittelpunkt des Ortes darstellt und das Hostel jeden Abend gratis Wein zum “testen” zur Verfügung stellt. Das Hostel Empedrado war bisher auf unserer Reise, bezogen auf das Kennenlernen von anderen Backpackern, eines der Besten. Es hat glaub ich keine Stunde gedauert bis wir mit 9 anderen an einem Tisch saßen und den “free Wine” getestet haben🙂 Gefolgt von einem fleischreichem BBQ und noch mehr “free Wine” haben wir einen sehr witzigen Abend gehabt. Da die meisten von uns erst an diesem Tag angereist sind, haben wir beschlossen, die Fahrradtour zu den Weinereien, wo man Wein und Bier testen kann, am nächsten Tag gemeinsam zu machen. Genug Leute waren wir ja und wir hatten schon von anderen gehört, dass man flexibler ist, wenn man die Weinereien auf eigene Faust erkundet, anstatt organisierte Touren zu buchen.🙂 Dass der “free Wine” aus dem Hostel nicht gerade der Beste ist war das Erste was am nächsten Tag rausfinden durften, denn wir hatten alle höllische Kopfschmerzen. Daraufhin haben wir auch schon eine aus unserer Gruppe “verloren“, da sie einfach nicht aus dem Bett kommen konnte.🙂 2 andere haben dann auch abgesagt, sodass wir am Ende unsere Tour mit 7 Leutchen gestartet haben. Auf dem Weg zum Bus, der uns zum Fahrradverleih bringen sollte, konnte sich keiner von uns vorstellen in einer Stunde Wein zu testen. Wir haben uns noch immer schlecht vom Abend zuvor gefühlt🙂 An der Bushaltestelle mussten wir dann auch feststellen, dass es gar nicht so einfach ist in einen Bus einzusteigen, wie man es vielleicht annimmt oder gewohnt ist. Hier ist es nämlich so, dass nur bestimmte Busse Touristen mitnehmen. Wir mussten also bestimmt 8 mal zusehen, wie der Busfahrer uns anguckt und nur mit dem Kopf schüttelt. Warum haben wir bis heute nicht rausgefunden, ob er einfach wusste wo wir hinwollen und nicht der richtige Bus war oder wirklich Touristen in manchem Bussen nicht mitfahren sollen… Keine Ahnung. Hier in Südamerika fällt man als Tourist eigentlich immer auf, egal wie sehr man sich bemüht. Wir haben uns dann kurzer Hand entschlossen uns in 2 Taxen aufzuteilen, da das auch nicht so viel teurer ist. 3 aus unserer Gruppe haben das erste Taxi genommen und Tom und ich sind mit 2 anderen Mädels kurz nach denen im Taxi losgefahren. Als unser Taxi dann bei dem berühmten Mr. Hugo, der täglich super viele Fahrräder an Backpacker wie uns verleiht, angekommen sind mussten wir feststellen, dass die anderen noch nicht da waren. Naja, aber wir sind ja ziemlich schnell nach denen losgefahren und Taxifahrer hier in Südamerika sind dafür bekannt, Touristen auch gerne mal auf einen Umweg mitzunehmen, damit sie mehr Geld verdienen. Als unsere 3 Freunde nach einer halben Stunden später aber immer noch nicht da waren haben wir schon angefangen uns Sorgen zu machen. Nach einer Stunde immer noch kein Zeichen :-O Irgendwann kam dann der Anruf von denen auf das Mr. Hugo Telefon, dass deren Taxifahrer in die komplett falsche Richtung gefahren ist und nach die nach einer Weile (als sie gemerkt haben, dass es irgendwie komisch erscheint) aus dem Taxi ausgestiegen ist. Ob der Taxifahrer dies mit Absicht gemacht hat, oder einfach nur keinen Ahnung hatte, wo Mr.Hugos Fahrradverleih ist steht in den Sternen. Unsere 3 Freunde haben dann aber die nächste Bushaltestelle aufgesucht und haben sich auf den Weg zu Mr. Hugo gemacht. Wir sind in der Zeit schon mal zu unserem ersten Stopp, einer Bierbrauerei, geradelt. Hier waren wir 7 dann nach einer Weile wieder vereint. Eine andere Gruppe hat uns dann gewarnt unsere Taschen und Rucksäcke nicht vorne im Korb zu haben, da denen während des Fahrens ein Rucksack von einem vorbeifahrenden Auto aus dem Korb geklaut wurde. Zum Glück waren nur eine Jacke und eine Flasche Wasser und keine Wertsachen im Rucksack. Wir sind zwar sowieso immer sehr vorsichtig, aber das erinnert uns wieder daran, dass hier sowas nicht unüblich ist. Ein Mädchen aus unserer Gruppe hat bereits auf dem Weg dorthin schon ein Platten am Fahrrad bekommen, aber Mr. Hugo wäre ja nicht so berühmt, wenn er nicht im Nullkommanix mit seinem Truck angefahren kommt und das Fahrrad tauscht. Unser Weinabenteuer konnte dann also endlich losgehen… Oder doch noch nicht ganz… Kurz nachdem wir die Brauerei verlassen haben und zur nächsten Weinerei radeln wollten hat der zweite von uns ein Problem mit seinem Fahrrad gehabt. Die Kette hat sich komplett vertüdelt und keiner von uns konnte das reparieren. Hier könnte man fast sagen: “dreimal ist Bremer Recht”, da das jetzt schon die dritte Komplikation in Folge war. Zum Glück war der nächste Stop nicht weit weg und er konnte sein Fahrrad gut dort hin schieben. Wir haben den guten Mr. Hugo wieder informiert und während wir auf der Tour durch die Weinerei waren, hat er das Fahrrad ausgetauscht, sodass wir unsere Tour fortsetzen konnten🙂 Wirklich ein Pannenreicher, aber wirklich witziger Tag. Alle waren sehr geschafft und müde als wir abends zurück im Hostel ankamen. Und ich glaube keiner hatte Appetit den “free Wine” im Hostel noch zu “testen” also haben wir diesen den “Neuankömmlingen” überlassen und ihnen viel Glück mit dem Kater am nächsten Tag gewünscht.

Mendoza is famous for its wine production and its many wineries. When we arrived in the hostel we noticed that wine played a big role in this city. The hostel offered free wine tasting nightly. We have to say that this hostel was one of the most sociable ones on our trip so far (i wonder why). It probably didn’t even take one hour untill we sat with at least 10 people at a table and enjoyed the free wine. After a nice meat rich BBQ and some more wine we all decided to explore the wineries on the following day together on the bikes. We heard before, that its much nicer to do the wine tour by yourself instead of an organised tour and now we were enough people anyway🙂 The first thing we found out in the morning was that the free hostel wine was very likely not the best wine because we all woke up with terrible headaches. That was already one person down because she just couldn’t get out of bed. In total with 7 people we made our way to the bus station to head to famous Mr. Hugos bike rental to explore the wineries. We shortly found out that its not as easy to catch a bus as it may sound. We still don’t know why but we weren’t allowed on most of the buses. We have no idea if the bus drivers knew where we wanted to go and it was the wrong bus or if tourists are just not allowed on these particular buses. Everytime we approached a bus we got a simple head shake and he drove off straight away. We decided to share 2 taxis. 3 of our group went off with the first taxi and  us plus 2 other girls in the second taxi. When we arrived at Mr Hugos bike rental we were a bit surprised that the other taxi wasn’t there yet. We knew tho thats it happens very often that the taxi driver takes some detours to make more money so we waited. After 30 minutes they were still not there so we started to get a little worried. Finally after one hour we got a call to the rental place from our 3 friends saying that the taxi driver took them completely in the wrong direction and they will make their way to the rental now by bus. No idea if the taxi driver did it on purpose or not but it only mattered that they were ok. Instead of wasting more time we took our bikes and decided to meet the 3 others later at the brewery. Another group told that their bag got stolen from the basket while riding the bike so this was a little reminder where we are in the world🙂 One girl of our group had a flat tire already on the way to the brewery so the amazing Mr. Hugo came with his truck to exchange the bike. When we left the brewery the next problem was already on its way. The chain of another bike tangled so much that it was impossible to ride. Luckily the next winery stop was close enough to scoot and Mr. Hugo exchanged the bike while we did a wine tasting tour. We understand now why he is so famous🙂 The day included some dramas but was absolutely worth it. We were so tired when arrived back at the hostel that we decided to leave the free wine for the new arrivals to enjoy the consequences the next morning🙂

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Am nächsten Abend haben Tom und ich den Nachtbus nach Salta (Norden von Argentinien) genommen. Um auf der Bustour besser schlafen zu können haben wir uns 2 Gläser Wein im Hostel gegönnt, sodass wir super entspannt waren, als es losging. Wir waren schön pünktlich an der Busstation und haben uns zusammen mit einer aus unserem Hostel zu unserer Parkplatznummer gestellt, welche auf dem Bildschirm angezeigt war. Neue Lektion gelernt: Vertraue niemals den Anzeigen. Um 19:58 Uhr (Bus sollte um 20:00Uhr gehen) haben wir dann einen Mitarbeiter gefragt, ob er weiss wo unser Bus ist. Er hat nur die geschockt geguckt, auf seine Uhr gezeigt und auf Spanisch etwas gefaselt und die Haltestellennummer gerufen. Wir haben nicht viel verstanden, aber dass wir nicht mehr viel Zeit haben und der Bus bereits auf uns wartet war durch seine Körpersprache sehr verständlich🙂 Upps. Als letzte im Bus angekommen, haben wir uns amüsiert, wie knapp wir schon wieder am Verpassen des Busses vorbeigeschlittert sind. Vielleicht hat der Wein uns dann doch ein bisschen zu sehr entspannt. Hehe. Umso besser war es, dass unsere Plätze ganz hinten im Bus waren und fast komplett ins liegen gestellt werden konnten. Wir mussten uns also keine Gedanken um Leute hinter uns machen und konnten unsere Sitze zurückstellen wann wir wollten. Die komfortabelste Busfahrt bisher, obwohl es ganze 17 Stunden ohne eine Pause waren. Man bekommt Essen, Kissen und Decken. Fast komfortabler als im Flugzeug.

The next night we took a night bus to Salta (north of Argentina). To sleep a little bit better on the bus we had 2 glasses of wine each before we left the hostel. We were very relaxed and ready for a good sleep on the bus. We were nice and early at the bus stop and waited with another girl from our hostel. We were waiting at the parking lot number which was announced for our bus on the screen. At 19:58 we started to ask a man where our bus is because its supposed to leave at 20:00. He just looked a bit panicked, pointed to his watch and started speaking in spanish. We didnt understand a lot but could tell straight away from his body language that we have to run now. Note to ourselves: Never trust the information on the screen in the bus terminals!! Laughing because our wine made us so relaxed that we nearly missed our bus we are now in our comfortable leather seats in the last row of the bus which is perfect for our 17 hour journey without break. Included was hot food, blankets and pillows. Almost more comfortable than being on a plane!

Unser Hostel in Salta war nicht gerade, was man sich wünscht und am Besten hat man sich gar nicht genau umgeguckt oder länger über Sachen nachgedacht, da das nur in Panik und Ekel geendet hätte🙂 Aber das Personal an der Rezeption war sehr freundlich und hat uns super viel mit der Organisation von Touren und dem Buchen vom nächsten Bus geholfen, sodass wir das Hostel nicht mehr so schlimm fanden. Am Abend sind wir am Hauptplatz der Stadt eine Runde spazieren gegangen und haben dort in einem Restaurant draussen gegessen. Die Gebäude hier in Salta haben viel Charakter und vor allem die Hauptkirche ist besonders stilvoll. Beim Essen merkt man, dann aber auch deutlich, dass es hier natürlich auch viele arme Leute gibt. Viele Leute kommen zum Tisch und wollen einem Dinge verkaufen. Wir haben nichts von denen gekauft, aber hatten noch Reste von unserem Essen auf dem Teller. Es kamen zwei Leute nacheinander an und haben gefragt, ob sie sich von unseren Resten was nehmen dürfen. Wir haben selbstverständlich Ja gesagt und wir waren ein bisschen geschockt, weil wir das so noch nie erlebt haben. Salta bietet unserer Meinung nach nicht unbedingt die spannendsten Dinge, aber da wir eine “Safari de la nubes” also „Safari zu den Wolken“ am Sonntag gebucht hatten, mussten wir den Samstag noch rumgekommen und haben die Seilbahn genommen zum Aussichtspunkt der Stadt genommen. Unsere „Safari zu den Wolken“ war nicht total blöd oder so, aber auch nicht überragend toll. Die Landschaften waren sehr aussergewöhnlich und toll, da wir jetzt aber wissen, dass wir diese später eh gesehen hätten, hätten wir die Zeit und das Geld sparen können und hätten den Tag nicht von morgens um 6 bis Abends um 9 in einem 4wheel drive Bus verbracht.🙂

Our hostel in Salta was not one of our best. But the staff was very friendly and helped us a lot with arranging tours and the next bus. At night we had dinner at the main plaza in the city centre. The mostly old buildings here in Salta have a lot of character and especially the main church has style. That was the time when we noticed that there is a poor side of the county as well tho. A lot of people came to our table to sell us things. We didn’t buy anything but two of them asked us if they can have a little bit of our left over food. Of course we said yes. It was very new to us to experience something like that and we were a bit speechless. In our opinion Salta hasn’t the most exciting things to offer but we booked a “Safari de la nubes” which means Safari to the clouds for sunday so decided to take the cable car up to the mountain on saturday which gave us a nice view over the city. The Safari to the clouds was not bad but not amazing either. The scenery is very special and great but we saw exactly the same things on our onwards travel. We could have saved time and money plus didn’t have to sit in a 4wheel drive bus from 6 am to 9 pm🙂 But we have some nice photos now🙂

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Da wir uns irgendwie nicht damit abfinden konnten, den Norden Chiles und damit das Atacama Desert, also die Wüste, zu verpassen, haben wir beschlossen, doch wieder rüber nach Chile zu fahren. Die Busfahrt war nicht ungemütlich, aber wir haben zum ersten Mal Symptome wie Kurzatmigkeit und Schwindel, sowie Kopfschmerzen bemerkt, aber dachten uns, dass wir eigentlich noch gar nicht so hoch über dem Meeresspiegel sein konnten. Falsch gedacht. Der Jama Pass, wo sich der Grenzübergang zwischen Argentinien und Chile befindet, ist ca. 4200 Meter über dem Meeresspiegel, wir hatten also jeden Grund den Sauerstoffmangel zu fühlen. “Altitude“ ist eine bekannte Herausforderung für Reisende und ist nicht weniger herausfordernd als es immer beschrieben wird. In San Pedro de Atacama ist eine Stadt mitten in der Wüste. Dort angekommen, ist uns ein Stein vom Herzen gefallen, dass wir uns doch noch spontan entschieden haben hier her zu kommen. Bisher der wohl speziellste Ort an dem wir waren und wir haben es von der ersten Minute an geliebt. Man fühlt sich ein bisschen so wie im wilden Westen🙂 Nach einem leckerem Abendessen neben dem Lagerfeuer, (hier geht es nach Sonnenuntergang locker in die Minusgrade) wollten wir ein uns ein Bild verschaffen, was für Touren wir die nächsten Tage so machen können. Da wir schon gelesen hatten, dass dies ein perfekter Ort für eine Sternentour ist (und unsere Sternentour in Neuseeland ja nicht so erfolgreich war) stand dies auf jeden Fall auf unserer to do Liste. Eine Touragentur hat uns mit ein bisschen Überredenskunst und einem Discount dann spontan dazu gebracht, die Sternentour jetzt gleich zu machen. Da wir wussten, dass eine andere Agentur angeblich die Besten Sternentouren der Stadt anbietet, waren wir sehr schnell skeptisch dass unsere Entscheidung gerade so clever war. Allerdings sprechen wir hier von ein paar Euros pro Person per Tour und wir hatten für den Abend sowieso nichts anderes vor. Aber ein Problem gab es noch: Wir hatten keine Jacke an und ich war noch immer in Flip Flops. Ich hatte ja erwähnt, dass die Temperaturen nachts sehr drastisch sinken und vor allem für diese Tour wird einem warme Kleidung empfohlen. Aber die Tourfrau wollte sich ihr Verdienst auf keinen Fall nehmen lassen, also hat sie arrangiert, dass der Bus kurz vor unserem Hostel hält, damit wir uns umziehen können. Wir haben uns nur totgelacht, da nun also 8 andere Leute im Bus auf uns warten und wir hier so eine Extrawurst bekommen und zu unserem Hostel kutschiert werden. Spontaner gehts glaub ich wirklich nicht. Dann wurden wir mit dem Minibus ca. 10 Minuten aus dem Ort gefahren, wir hatten ehrlich gesagt erwartet, dass wir weiter rausfahren und wurden immer skeptischer, was diese Tour uns wohl bieten wird. In einem sehr simplen Gebäude war dann ein kleiner Präsentationsraum mit Kaffee, Tee und so weiter und wir dachten nochmal: Was ist das hier bitte? Wir konnten uns das Lachen nicht verkneifen, da wir noch vor 20 Minuten keine Ahnung hatten, dass wir heute eine Sternentour machen werden. Der Tourguide Jared hat dann angefangen uns ein paar Basics der Astronomie zu erklären und was Sterne und Planeten überhaupt sind. Für mich Science freak natürlich sowieso spannend, aber auch Tom fand es super. Es hat sich wirklich sofort bemerkbar gemacht, dass Jared absolut weiss wovon er spricht und auch sehr gute Methoden hat, sein Fachgebiet einem Laien zu erklären. Nach einer kleinen Einführung haben wir auf dem Dach des Gebäudes super viele Sterne mit dem blossen Auge betrachten dürfen und die wichtigsten auch durch das Teleskop gesehen. Es war eine perfekte Nacht für eine Sternenobservation und Jared war einfach nur klasse. Er hat mit viel Witz und sehr viel Leidenschaft gezeigt, dass er wirklich gut ist in dem was er macht. Wir wissen nicht wie man uns hätte mehr überzeugen können und wir haben jede Minute der Tour genossen. Genau dieser Abend zeigt mal wieder, dass es meistens die spontanen Abende sind, die man am meisten geniesst und einen am meisten faszinieren.🙂 Den nächsten Tag konnte das Stargazing wegen zu vielen Wolken übrigens nicht stattfinden, also haben wir mal eine super Entscheidung getroffen😀

We just couldn’t accept missing out on the north of Chile with its unique Atacama Desert so we decided spontaneously to take a bus to San Pedro de Atacama, Chile. The Bus journey wasn’t uncomfortable but we started to feel symptoms like lack of oxygen and headache. We were allowed to feel that way because we later found out that the Jama Pass (where the border from Argentina to Chile is) is 4200 meter above sea level. Altitude sickness is a very common phenomen and its not any less challenging than described by many travellers. When arrived in the Desert city San Pedro de Atacama we felt very happy that we made the last minute decision to come here. Its like being in a wild west movie and we loved it from the first second.🙂 After a nice dinner next to a bon fire (It can easily drop to minus degrees after sunset) we explored the town to look at some tour offers for the next days. We knew that there is a stargazing tour on our to do list because we heard that it is a perfect place for it (and our stargazing in New Zealand didn’t go so well). There is lots of offers in San Pedro but one Lady from a tour company offered us a good deal to do the tour right now. We knew that it wasn’t the recommended the company we heard of before, but we didn’t have any other plans that night and it was only a couple of pounds. There was only one more problem: We didn’t bring a jacket and Anna was still in her flip flops and as we said the temperatures drop a lot at night. The tour agency didn’t want to miss out on our booking so they decided to escort us to our hostel and collect our clothes. While getting changed we couldn’t stop giggling because we found ourselves in this random situation that there were 8 other people waiting just for us. The minibus took us 10 minutes out of town where we went to a simple brick building with a little presentation room. From the look of this place and how we were picked off the street at such last minute we were not expecting much. Our tour guide Jared started to explain basic astronomy to us. Anna is a science freak and has quite a good attention span but he had such a additive personality that the whole group was amazed by his knowledge. We went up to the roof to learn some constellations and look through the telescopes. It was a perfect clear sky night, Jared had so much passion about his hobby/job and the right amount of humor. We were sure that no other tour could have entertained us better ………..Spontaneous decisions are the best…..sometimes🙂 We found out to our luck that the next evening was clouded over.

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Am zweiten Tag in San Pedro haben wir eine Moonvalley Tour gemacht. Wie der Name schon sagt, haben wir unter anderem Moonvalley besucht. Dies trägt seinen Namen, da die Struktur angeblich so eine starke Ähnlichkeit mit der Oberfläche des Mondes hat. Am Ende des Tages haben wir dort auch den Sonnenuntergang genossen. Man ist einfach mitten im Nirgendwo und manchmal kann man sich einfach gar nicht vorstellen, dass soviel Wüste bzw. unbewohntes Land noch existiert.🙂

On the second day in San Pedro we went on a Moonvalley tour. They call it „Moon Valley“ because of its similar look to lunar soil. At the end of the day we enjoyed a perfect sunset in the middle of this vast dessert. 

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Von San Pedro de Atacama haben wir eine 3 Tages Tour zu den Uyuni Saltflats nach Bolivien gebucht. Wir wurden vom Hostel abgeholt und am Grenzübergang Chile – Bolivien abgesetzt. Bolivien hat hier in der Mitte vom Nirgendwo wahrscheinlich die wohl kurioseste Grenzkontrolle die man sich vorstellen kann. Einfach nur ein Steinhaus und 2 oder 3 Männer, die einem ein paar Stempel in den Reisepass machen. Naja soviel anderes haben wir ehrlich gesagt auch nicht erwartet, da wir ja wissen, dass in Bolivien eben alles ein bisschen anders  abläuft und man darf nicht vergessen, dass es ein dritte Welt Land ist. Also in 6er Gruppen aufgeteilt und los gehts auf unser 3 Tages Abenteuer in einem 4 Wheel Drive! Strassen gibt es hier nicht.. Nur Wüste. Den ersten Tag haben wir bei verschiedenen Lagunen und Vulkanen gehalten. Unter anderem an einem Ort, wo man Geyser betrachten kann. Das sind Gasströme, die mit hohem Druck aus der Erde kommen und durch die Vulkanaktivität verursacht werden. Der Nachteil ist, dass sie einen sehr starken Schwefelgeruch mit sich bringen, den man wirklich nicht lange aushalten kann, da es so riecht wie verfaulte Eier. :-((
Wir hatten schon gehört, dass vor allem die erste Nacht auf der Tour eine Herausforderung ist. Auf fast 5000 Metern über dem Meeresspiegel sind Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit durch den Sauerstoffmangel fast mitgebucht. Dazu kommt noch, dass wir nur in einem Steinhaus mitten in der Wüste sind, wo es auch keine Heizung Geschweige denn Isolation gibt. Wir haben uns also zusätzlich Schlafsäcke gemietet, Innen wird es locker an die 0 Grad. Das Problem war am Ende aber nicht mal die Kälte, sondern mehr die Höhe, die uns den Schlaf geraubt hat. Aber wir haben es überlebt🙂
Am nächsten Tag ging die Tour weiter durch die Wüste, vorbei an zahlreichen Lagunen mit Flamingos und Vulkanen. Diese Nacht sind wir mit 3700 Metern ein wenig weiter unten und es ist somit sehr viel erträglicher. Ausserdem hat unser Hostel Doppelzimmer und ist zwar auch ohne Heizung, aber wesentlicher wärmer als die Nacht zuvor.
Der letzte Tag der Tour begann für uns schon um 4:30 Uhr, da wir beschlossen haben, den Sonnenaufgang über den Saltflats zu schauen. Es war die ganze Müdigkeit wert, denn die Saltflats waren einfach nur atemberaubend. Und wieder mal haben wir einfach nur gestaunt, was für Orte auf der Welt eigentlich existieren. Aber hier sagen Bilder wieder mehr als Worte:

From San Pedro de Atacama we booked a three day tour to the uyuni salt flats in Bolivia. We were picked up from our hostel and were dropped off at the Chile/Bolivia border. Probably the strangest border with its little house in the middle of nowhere with three men stamping passports. We expected this from Bolivia from stories and that it is still considered a third world country. We were split into groups of six and set off for our 3 day adventure in the four wheel drive, there are no streets only dessert. On the first day we saw many lagoons, volcanoes and geysers (A geyser is a spring characterized by intermittent discharge of water ejected turbulently and accompanied by a vapour phase (steam)– GOOGLED🙂 The first night we stayed 5000 metres above sea level in a basic brick building which was freezing and did not sleep mostly because of the altitude. The next day we made our way further into the dessert passing flamingo infested lagoons slept at 3700 metres which was a lot more comfortable. Our third day was an early start 430 as we wanted to watch the sunrise over the saltflats which was definitely worth it.

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Uyuni (Bolivien) ist eine Ministadt immer noch in der Mitte von Nirgendwo und wir müssen gestehen, dass wir langsam genug Wüste gesehen haben. Umso glücklicher waren wir, als wir die Bestätigung erhalten haben, dass wir gleich den Abend noch den Nachtbus nach La Paz, Bolivien nehmen können. Jippi.
Wir wussten, dass es einen sogenannten “Bolivien Magen” gibt, aber hatten nicht erwartet, dass es uns so schnell erwischt. Unser erster Tag in La Paz war also mit Bettruhe und vielen Filmen verbunden. Die letzten Tage waren auch eh sehr anstrengend, sodass wir uns das “gammeln” verdient hatten. Jaaa Weltreisen sind ganz schön anstrengend😀 Am nächsten Tag haben wir uns zu einer “Free walking Tour” in La Paz aufgerafft, die wieder genau wie in Santiago nur auf Trinkgeld basierte. Die Tour hier war sogar noch besser als in Santiago und La Paz, sowie Bolivien insgesamt, ist wirklich sehr interessant und bietet sehr viel Geschichte. Eine aussergewöhnlich interessante Geschichte hier stellt das Gefängnis “San Pedro” in La Paz dar. Wenn du vor hast in der nächsten Zeit nach La Paz zu reisen und nicht alles jetzt schon wissen möchtest, dann ab jetzt am besten nicht weiterlesen🙂 Manche kennen vielleicht das mittlerweile international bekannte Buch “Marching Powder”, welches auf einer wahren Geschichte beruht und von dem Gefängnissystem in San Pedro handelt. Es gibt keinen geregelten Schlafplatz für die Insassen und es werden auch keine Mahlzeiten bereitgestellt. Keine Wärter, die im Gefängnis für Recht und Ordnung sorgen. Die Insassen sind auf sich alleine gestellt und müssen für ihre Zellen sogar Miete bezahlen. Durch dieses System hat sich eine komplette Stadt im Gefängnis entwickelt, und Leute betreiben Frisörläden, Coffeeshops, Schuster und alles was man sich sonst noch so vorstellen kann hinter diesem Mauern. 2400 Menschen, inclusive ganzen Familien, wohnen im “San Pedro” obwohl es ursprünglich nur für 400 Menschen gebaut wurde. Natürlich weiß man, dass vor allem das Drogengeschäft (uns wurde geraten es am besten Zucker zu nennen, damit nicht Leute denken, dass wir was mit Drogen zu tun haben) hier am grössten ist und angeblich haben die größten Dealer aus Bolivien ganze “Penthauszellen“ mit Jacuzzi und allem drum und dran, weil es sich ja in diesem Gefängnis darum dreht, wer das meiste Geld macht. Das „Zuckergeschäft“ läuft auch weiter und angeblich werden durch Löcher im Dach Zuckerbeutel nach draussen geworfen. Die Polizei “sieht es nicht” wenn die Dealer es draussen fangen aber es darf aber auf gar keinen Fall von anderen Leuten gefangen werden, denn die können sonst ganz schnell im San Pedro Gefängnis enden, da es natürlich illegal ist. Bis vor ein paar Jahren konnte man das Gefängnis sogar besichtigen. Viele Touristen haben eine Tour durch San Pedro bekommen und bekannte Reiseführer haben dies sogar als Touristenattraktion genannt. Allerdings wurde es sehr schnell zu populär und es ist aufgeflogen, dass die Touristen keine Insassen besuchen, ausserdem war das Zuckergeschäft zu sehr in den Tourismus involviert. Frauen wurden vergewaltigt, Männer erstochen und die Regierung hat das ganze gestoppt. Es ist nun illegal das Gefängnis zu besichtigen, jedoch auch heutzutage nicht unmöglich. Es wird aber strengstens abgeraten.
Eine andere absolut krasse Sache: Die Menschen hier in Bolivien sind sehr gläubig. Die Spanier haben damals den katholischen Glauben mitgebracht, die Bolivianer glauben aber in erster Linie an Mutter Erde, Wind usw. Dieser Glaube bringt sehr viele Rituale mit sich. Jedes Mal bevor sie einen Schluck Alkohol trinken verschütten sie die ersten Tropfen für Mutter Erde. Wenn Leute ein kleines Häuschen bauen kommt eine “Hexe” und vergräbt ein Lamafötus, Coca blätter, Alkohol usw. als Geschenk und gleichzeitig als Opfer für Mutter Erde. Danach wird eine Woche gefeiert bis dann die Bauarbeiten beginnen. Jetzt kommt das krasseste und wenn man schwache Nerven hat, sollte man die nächsten Zeilen einfach auslassen😉 Wenn eine Villa oder ein Mehrstöckiges Haus gebaut wird, reicht ein Lamafötus als Opfer nicht aus. In La Paz ist ein Friedhof, wo nachts wohl viele Junkies und Obdachlose rumhängen. Ein Opfer wird betrunken gemacht, und wenn sich rausstellt, dass er keine Familie hat und keine “Lebensperspektive” hat, wird er als Opfer für das neue Gebäude lebendig unter dem Beton begraben. Die Tourguides haben uns gesagt, dass offiziell diese Tradition natürlich nicht mehr existiert, denn es ist auch in Bolivien absolut illegal Menschen zu töten, jedoch schwirren immer wieder Gerüchte… mega krass oder?! Die Free Tour hat uns ausserdem noch viel über die Politik Boliviens erklärt. Kein Land streikt soviel wie Bolivien und die Bewohner sind sehr stolz darauf. Wenn es hier einen Tag lang keine Streiks gibt stimmt etwas nicht. Und so ist es auch. Wir haben auf unserer Tour mindestens 3 grosse Streiks gesehen. Bolivien hat einen Weltrekord an der Zahl der Präsidenten. Wenn die Bevölkerung nicht mit den Entscheidungen ihres Präsidenten einverstanden ist, werden diese durch Streiks und in der Vergangenheit auch härtere Methoden zum Rücktritt gezwungen. Das “weiße Haus von la Paz” wurde schon 2 mal inclusive Präsidenten komplett in Brand gesetzt. In 2002 ist eine sehr krasse Geschichte passiert. Der damalige Präsident hat die Bevölkerung durch verschiedene Dinge so sehr verärgert, dass sogar die Polizei entschied nicht mehr für den Präsidenten zu arbeiten. Das Land war angeblich ein einziges Schlachtfeld, da fast keine Gesetze mehr gilten. Der Präsident hat das halbe Vermögen des Landes gestohlen und sich nach Amerika abgesetzt, weil er Angst hatte, dass er wohlmöglich auch getötet wird. Heute ist er amerikanischer Staatsbürger und wohnt dort in einer Villa, obwohl in Bolivien 9 Verfahren auf ihn warten ist nicht sicher, ob er jemals zur Rechenschaft gezogen wird. Für uns einfach nur krass, da solche Zustände ja meistens weit in der Vergangenheit der Politik liegen. Hoffentlich haben wir euch nicht mit so vielen Fakten gelangweilt, aber wir dachten wir wollen unsere Faszination auf jeden Fall mit euch teilen.

Uyuni (Bolivia) is a mini town in the middle of nowhere and we were happy that we managed to get a bus for the same night going to La Paz. We had seen enough desert for now and were happy to go back to civilization🙂 We knew that there is something called „Bolovia belly“ but we didnt expect that we will get it that quickly. So our first day in La Paz included bed rest and movies. The last days were pretty tiring so it was kind of what we needed. I know.. Traveling is sooo exhausting😀 The next day we went for a „free walking tour“ around La Paz which was even better than the one in Santiago. La Paz and Bolivia in general has some interesting stories to offer. One main story is about the prison in La Paz called „San Pedro“. If you are planning on going to Bolivia anytime soon and you dont want to know it all in advance dont read this now🙂 This prison is today famous all around the world because of the book „Marching powder“ based on a true story. Unlike the prisons we know there is no guards inside and the prisoners dont get meals and a cell for free. They have to pay rent so this prison became a proper city inside a city because everyone has to make some money. There is hairdresser, coffeeshops, restaurants and everything we can imagine in this prison. 2400 people inclusive whole families live in this prison today while it was originally only build for 400. Of course everyone know that the drug industry plays still a big role and apparently some of the biggest drug dealers have Penthouse cells with Jacuzzis etc. in there. There are some holes in the roof and there are frequently „sugar bags“ thrown out of the prison. The police „dont“ watch when dealer collect the „sugar bags“ but they will definitely see it if a tourist picks up the bags and its very likely that they could end up inside „San Pedro“ for it. Tourists used to be able to do tours inside the prison and even some travel books listed it as one of the main attractions in La Paz a couple of years ago. When the tour got too popular and some incidents happened to tourists the government made the entering of the prison illegal for tourists. Apparently there are still some possibilities to enter the prison but its very dangerous and the tour guides told us particular not to do that.

Another shocking story: People in Bolivia are very spiritual and have many rituals. They believe in mother earth, the wind etc. Everytime they drink alcohol they spill some to share it with mother earth. When people build a little house they hire a witch, who buries a Lama fetus together with candy, coca leaves and alkohol as a sacrifice. After that they celebrate for a week before even start building the house. Its a different story when they build a big house or a mansion. Apparently a Lamafoetus is not enough sacrifice. The area around the cementary in La Paz is a known area for junkies and homeless people. They get one of them really drunk and when it turns out that this person has no life perspective he gets druged and barried alive as a sacrifice for the mansion. Of course these days this a crime in Bolivia as well so this tradition is officially banned… But there are still lots of rumors… The walking tour taught us a lot about bolivian politics as well. No country strikes as much as Bolivia and they are really proud of it. If there is no strikes something is wrong we got told. We saw 3 big protests whilst walking around La Paz. Bolivia has the world record in the number of presidents too. If the bolivians are not happy with their president they protest to force him to step down. The house of parlament was set on fire twice in the past including the president in it. In 2002 the current president at that time upset the people so much that even the police decided not to support him anymore. The city had no laws and was apparently a big battlefield. The president got scared, stole half of the wealth of the country and fled to the United States. Today he lives in a villa in the States and is an american citizen even there are several court trials waiting for him in Bolivia. Sorry if we bored you with all this but we thought we would like to share our fascination for these many stories.

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Tom war natürlich auch schon wieder super fleissig und hat neues super video von unserem ersten Teil Südamerika für uns gezaubert:

Tom used his magical skills to make another amazing of our first part in South America video for us:

Mit all unseren neuen Informationen im Gepäck ging es am nächsten morgen weiter zur Copacabana. Wir fühlten uns noch immer nicht 100% und haben gedacht wir probieren jetzt mal eine neue Methode aus um unseren Magen zu desinfizieren. Alkohol🙂 Es war nicht schwer hier eine perfekte Bar zu finden, die mit ihrer Dachterasse den Titikakasee überblickt. Der Titikakasee ist auf 3700 Metern der grösste high altitude See der Welt. Man wird also ein wenig ausgetrickst, denn normalerweise, wenn man sich am Wasser befindet, verbindet man das mit viel Sauerstoff und klarer Luft und so. Hier ist das alles anders🙂 Also haben wir den Nachmittag damit verbracht, in der Sonne zu sitzen und ein paar Bierchen zu schlürfen. Obwohl diese Methode der Krankheitsbekämpfung mit Abstand am meisten Spaß gemacht hat, hatte sie keine heilende Wirkung😦 Also wieder einen Tag Bettruhe angesagt:-/

With all our new information in our nuggets we made our way to our next stop: Copacabana. We still didn’t feel 100% so we thought we will try a different method to disinfect our stomachs. Alcohol. It wasn’t hard to find the perfect bar with a lovely roof terrace over looking the Lake Titicaca. Lake Titicaca is the biggest high altitude lake in the world and the feeling about being at the water tricked us a bit because we were still 3700 meter above sea level or so. We spent the afternoon drinking beers and enjoying the sun. Even that this method of sickness fighting is definitely the most fun method it didn’t work out very well😦 So another day of bed rest it was!:-/

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Am nächsten Tag ging es dann über die Grenze von Peru nach Puno. Diese Stadt liegt auf der peruanischen Seite des Titikakasees und von hier aus kann man die „schwimmenden Inseln” besuchen. Diese Inseln sind alle aus Strohschichten selbstgebaut und auf jeden Fall für uns ein kleines Highlight unserer Reise. Heutzutage ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle der Inselbewohner, aber vor der Zeit des Tourismus haben hier mehre hundert Menschen unter durchaus komplizierten Bedingungen gelebt. Auf diesen Inseln konnten keinerlei Nahrungsmittel angebaut werden, sodass alles vom “Festland” importiert werden muss. Alles wird hier aus den Wasserstrohpflanzen gebaut. Sogar ganze Boote, in denen wir eine kleine Tour durch das Inseldorf machen durften. Die Inseln werden durch Anker an ihrem Ort gehalten, aber wir haben erfahren, dass von Zeit zu Zeit, zum Beispiel wenn Streit mit dem Nachbar herrscht oder so, der Anker geliftet wird und die Insel zu einem neuen Ort treibt. Manche von uns würden sich bestimmt wünschen, dass es so einfach wäre seinen Nachbarn zu wechseln😉 Alle 12 Tage muss eine neue Schicht Stroh auf die Insel gebaut werden, damit diese nicht irgendwann sinkt. Ich durfte dann sogar in ein paar traditionelle Kleider schlüpfen. Wir haben diese Halbtagestour sehr genossen und es war für unser Energielevel genau das Richtige.

The next day we went over the Peru border to Puno. This city is on the Peruvian side of Lake Titicaca and from here we went to visit the „floating“ islands. The islands are only made out of reed and this trip was probably even one of our highlights. These days tourism is the main income of the islanders, but even before the tourism many people lived here in the little communities. The conditions here are not so easy because food cannot be grown on the islands and everything has to be imported from the „mainland“. They build everything out of the water plants. Even whole boats which we took for a ride around the „neighborhood“. The islands are ankered but sometimes (for example when they have problems with their neighbors) they lift their anker and float to a different location in the village. I bet some of us would wish that it would be so easy to change their neighbors😉 Every 12 days the people have to build a new reed layer to avoid sinking. Anna was even allowed to try on some of their traditional clothes. This half day tour was a lot of fun and just perfect for our energy level🙂

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Von Puno aus ging es mit dem Bus nach Cusco. Ich bin mir sicher, dass unsere Faulheit sowie die Trägheit auch noch durch einen ganz anderen Faktor als die Höhe bestimmt wurde. Unser Inka Trail in Machu Picchu sollte in 2 Tagen starten und wir fühlten uns alles andere als bereit! Wir haben diesen 4 Tage Hiking Trip schon vor fast einem Jahr gebucht, da es ein sehr beliebter Trek ist und nur 500 Leute pro Tag starten dürfen. Viele Backpacker, die wir auf unserer Reise getroffen haben, haben uns beneidet, dass wir die Chance haben den Trail zu wandern. Es ist zudem alles andere als günstig gewesen, was uns in allem dazu “zwingt” diese Challenge anzutreten. Vorfreude ist aber definitiv etwas anderes. Aber noch hatten wir 2 Tage Zeit und hatten etwas viel wichtigeres im Kopf. Das Essen in Bolivien und Peru hat nicht gerade im Positiven dazu beigetragen, dass wir uns topfit fühlten. Es gab sehr selten etwas, was wir richtig gerne mochten, sodass wir anfingen unser Essen von Zuhause sehr zu vermissen. Ich kann euch sagen, dass ich wahrscheinlich fast alles dafür getan hätte ein Salami Baguette von “Essen und Trinken” zu bekommen. Und auch Tom hatte viele Ideen welche Restaurants er sich gerade wünschen würde. Unsere Essensphantasien haben dazu geführt, dass wir gegoogelt haben, wann wir dem nächsten Mc Donalds oder Burger King begegnen werden, da wir dies seit Auckland nicht mehr hatten. Wie gerufen, es gab einen in Cucso. Juhuuu. Ich bin mir durchaus bewusst wie furchtbar sich das gerade anhören muss, aber wir waren wirklich sehr aufgeregt🙂 Nachdem wir dort also am Busbahnhof angekommen sind, sind wir in das nächste Taxi gehüpft und auf dem direkten Weg zu Mc Donalds gefahren. Sehr gestört, wissen wir, aber manchmal muss es einfach sein. Der nächste Tag war damit verplant uns mental auf den Inka Trail vorzubereiten, die letzten Einkäufe zu erledigen und früh zu schlafen, denn das Spektakel sollte schon um 5:00 Uhr morgens beginnen. Oh no. Der Tag war also gekommen. 12. Mai 2014 war Tag 1 der grossen Challenge. Manche werden jetzt vielleicht sagen, dass ich übertreibe, aber das tue ich NICHT. Wir wussten nicht 100%ig was uns erwartet, aber ich wusste, dass es alles andere als easy für mich wird. Im Bus ging es zuerst zum Frühstücken nach Ollantaytambo. Danach wurden wir beim “Kilometer 82”, dem Start des Inkatrails, in Piscacucho abgesetzt. Unsere Gruppe bestand aus 16 Hikern, 2 Tourguides, und 21!!! Portern, also Träger. Die Porter tragen die gesamte Küche, das Essen, die Zelte und alles andere was man sich so vorstellen kann. Zudem kann man noch einen persönlichen Porter mieten, der 6 Kg persönliche Dinge, inclusive Schlafsack für einen trägt. Das haben Tom und ich jeweils gemacht, damit wir nur unsere kleinen Rucksäcke tragen müssen. Die Porter tragen je 20 Kg auf ihrem Rücken und viele von denen haben nicht mal vernünftige Wanderschuhe an, sondern nur Sandalen, die fast auseinander fallen. Der Lonely Planet schreibt, dass die Porter “nicht von dieser Welt” seien und wir finden das sehr treffend ausgedrückt. Die anderen 10 Leutchen aus unsere Gruppe waren Amerikaner und 2 kamen aus Australien. Tag 1 des Inka Trails wird auch kurz und knackig als “Easy” benannt. 5 Stunden hiking, mit einem insgesamt Aufstieg von 500 Metern ist wie wir finden nicht easy aber machbar. Nach ungefähr der Hälfte gab es eine Mittagspause und wir durften zum ersten Mal das Phänomen beobachten, dass die Porter so lange vor uns den Treffpunkt erreichten, dass sie Zeit hatten ein Zelt mit Tischen und Hockern aufzubauen, sowie ein komplettes Mittagsmenü zu kochen. Vorspeise,Hauptspeise, sowie Kaffee und Tee zur besseren Verdauung. Wirklich top Essen und das unter diesen Bedingungen. Alles, wirklich alles, sogar die Propangasflaschen werden von den Porten getragen. Gegen 17 Uhr hatten wir es zu unserem ersten Camp in Wayllabamba geschafft, wo auch wieder unsere aufgebauten Zelte und das Gemeinschaftszelt fertig aufgebaut auf uns gewartet haben. Ehrlich gesagt, war ich froh, dass ich den ersten Tag gut überstanden habe, aber wusste auch, dass es ab jetzt nur schwieriger wird. Man hatte nun ca. 2 Stunden Zeit sich mit Babyfeuchttüchern so gut es geht frisch zu machen und in saubere Klamotten zu schlüpfen bevor es das ebenfalls 1A Abendessen gab. Gegen 20 Uhr hatte keiner Einwände dagegen, dass es bereits Schlafenszeit war. Am Morgen wurden wir mit Roomservice beziehungsweise Zeltservice geweckt🙂 Die Guides kamen rum und haben uns einen Tee, Kaffee oder heisse Schokolade gebracht. Tag 2 ist der härteste der 4 Tage und wird “Challenge” genannt. Nach einem leckeren Frühstück ging es um 7:30 Uhr los auf unsere Wanderung. Heute gibt es insgesamt 1100 Meter Steigung und mindestens 8 Stunden hiking. Die ersten 1 1/2 Stunden sollten ebenes Bergauf beinhalten, aber hatte es schon sehr in sich, zum Teil sehr steil und bereits zahlreiche Treppen. Die gefolgten 2 Stunden waren wirklich der Horror. Gefühlte eine Million Inka Treppen, welche wahrscheinlich gar nicht so schlimm wären, wenn sie ein bisschen ebener wären. Aber natürlich ist dieser Weg schon 100te Jahre alt und wir wollen uns darüber auch gar nicht beschweren, da das ja gerade der Grund dafür ist, dass 500 Leute diesen Weg täglich antreten. Aber es war wirklich hart und ich lüge, wenn ich nicht sage, dass ich bestimmt 1000 mal mit dem Gedanken gespielt habe umzudrehen. Guter Punkt: Die Möglichkeit aufzugeben besteht auf diesem Inka Trail eigentlich gar nicht, denn ich glaube es gibt gar keine Möglichkeit zurück zu laufen. Also muss man sich durchkämpfen. Die Porter, Guides und auch viele Touristen kauen Coca Blätter, da es die Sauerstoffzirkulation im Blut verbessert und somit das durch die Höhe verursachte Unwohlsein vorbeugt und einen Energieschub gibt. Wir haben das auch versucht, aber da wir den Geschmack so ekelig finden, hat es mehr würgen zur Folge gehabt als dass es geholfen hat. Sehr ärgerlich, da es angeblich wahre Wunder wirken kann. Der nächste Stop war dann das Mittagessen. Ich hatte nicht mal richtig hunger, weil ich einfach nur erschöpft war. Wir hätten wirklich nichts dagegen gehabt den Tag schon zu beenden und ins Zelt zu hüpfen, aber leider lagen nochmal 2 einhalb Stunden komplett bergauf vor uns bis wir überhaupt den Gipfel erreicht haben. Der zweite Teil war natürlich noch härter, da die Kräfte mehr und mehr nachlassen, aber wir haben es geschafft. Von jetzt an ging es dann für 2 Stunden steil bergab, was nach einer Weile auch sehr in die Beine geht. Um kurz nach 17Uhr haben wir unser Camp erreicht und ich war einfach nur fix und fertig. Ich hab mich frisch gemacht, mich in frische Klamotten geworfen und ab in meinen Schlafsack. Im Gegensatz zu mir hatte Tom noch Energie, um für Abendessen wach zu bleiben Nicht mal Energie fürs Abendessen. Ganz gut so, dass ich 2 extra Stunden Schlaf hatte, denn ich bin gefühlt alle 30 Minuten aufgewacht, da meine Hüftknochen geschmerzt haben. Man bekommt dünne Isomatten, die zwar gute Qualität sind, aber trotzdem nicht verbergen, dass man auf dem Boden schläft. Es ist natürlich keine große Überraschung, dass ich am nächsten morgen mit höllischem Muskelkater aufgewacht bin. Da aber ja an diesem Tag nicht gerade ein Wellnesstag angesagt war, hat da nur eine starke Ibuprofen geholfen. Tag 3 trägt den Namen “Unvergesslich” und ich bin überzeugt, das richtet sich am meisten an den Muskelkater🙂 Nach einem leckerem Frühstück ging es um 7:00Uhr los mit unserem Walk. Welch eine Freude aufkam, als wir gewahr wurden, dass die ersten 2 Stunden konstant bergauf gehen. Waaa. Aber zum Glück ist es Anfang des Tages und wir haben noch Energie. Den Rest des Tages ging es im Wechsel bergauf und bergab und die letzten 3 Stunden konstant bergab. Mittlerweile taten die Oberschenkelmuskeln so weh, dass bergab laufen vom Muskelkater her schlimmer ist, als bergauf :-O Gegen kurz nach 17Uhr haben wir wieder das Nachtlager erreicht und sind mehr als happy, da wir nun schon ganz nah an Machu Picchu sind. Tom war zu diesem Zeitpunkt mittlerweile ein super Hiker und immer einer der ersten am Treffpunkt. Tag 4 startete mitten in der Nacht um 3:30Uhr. Nach einem schnellen Frühstück mussten wir uns in die Schlange für den Inkatrail anstellen. 500 Menschen stehen hier jeden morgen, da keiner den perfekten Sonnenaufgang über Machu Pichhu verpassen möchte. Um 5:30Uhr öffnete der Inkatrail und unser letzter Abschnitt der Wanderung konnte in Angriff genommen werden. Für ca. 1 einhalb Stunden ging es im Wechsel bergauf und bergab bis wir das Sonnengate von Machu Picchu erreichten und zum ersten Mal die Aussicht auf das 600 Jahre alte Inka Dorf hatten, für das wir seit 4 Tagen unterwegs sind. Nach einer wohlverdienten Pause und ein paar Fotos machten wir uns auf den Weg “runter”, um das Dorf näher zu betrachten. Von nun an kann man sich darauf gefasst machen diese Touristenattraktion nicht nur mit 500 Menschen, sondern vielen mehr zu teilen, da Macchu Picchu auch per Zug erreicht werden kann. Unser Tourguide hat uns eine sehr interessante Tour durch das riesige und faszinierende Inka Dorf gegeben. Später haben wir uns mit unserer Gruppe zum Mittagessen in Aguas Caliente getroffen, von wo wir am Abend den Zug zurück nach Cusco genommen haben. Die meisten aus unserer Gruppe sind nach dem Mittagessen zu den heissen Quellen gegangen, während wir uns entschieden haben mit den Australiern noch ein paar Bierchen zu geniessen, da wir ab jetzt vor hatten keinen Schritt mehr zu gehen, als wir mussten!! Unsere Trinkspiele haben sogar einen Kanadier aus der Nachbarbar angelockt. Auch die Heimfahrt im Inka Expresszug lief nicht weniger feucht fröhlich ab. Fast unser gesamtes Zugabteil war in unserer Stimmung involviert und es schien keinen wirklich zu stören. Ausser die  Zugabteilungsfrau, die davon ganz und gar nicht begeistert war und uns an einem Punkt sogar aus den Zug schmeissen wollte. Sogar ihr Kollege musste immer hinter ihrem Rücken lachen, der hat sich nämlich genau wie wir blendend amüsiert.🙂 Um 22:30Uhr zurück im Hostel in Cusco angekommen waren wir einfach nur froh im echten Bett zu sein und wir hatten uns fest vorgenommen nie wieder aufzustehen. Hahaha..🙂

From Puno we took a bus to Cusco. We are pretty sure that our lazyness was influenced by another factor than the altitude. Our 4 day hike of the Inka trail to Machu Picchu was coming up and we didnt feel ready for it at all! We booked the trek a long time ago because we knew that only 500 people a day are allowed on it and we knew that its one of the most popular hikes in the world. Plus it wasnt cheap at all so we kind of had to go ahead with it. We met some backpackers along the way on our travel so far and lots of them were jealous that we will have the opportunity to do this hike because lots of people havent booked in advance.  We still had 2 day and we were now on a different mission …. food mission. Because we didnt enjoy the food in Bolivia and Peru that much so far that we started to miss our food from home a lot. Tom is talking about Marks and Spencer all the time and Anna would to almost everything for a Baguette from her Restaurant in Germany. Our food fantasy ended up in googling the next Mc Donalds and we were very happy when we saw that it its going to be in Cusco. So when we arrived at the bus terminal we took a taxi straight to Mc Donalds. We know that it must sound horribe to you but we really needed it🙂 The next day we spent with preparing mentally for our big challenge and doing some last shopping before getting an early night because the Trip was starting at 5:00 am. It was the 12th of May and the big day was there. We didnt 100% know what to expect but Anna knew that she was not ready for it🙂 We got picked up in the bus and after a breakfast at Ollantaytambo we got dropped off at “Kilometer 82” where the Inka trail starts. We were 16 Hikers, 2 Tourguides and 21 Porters!. The Porters carry the whole kitchen, tents and everything you can think of. We also hired a personal porter who carries 6 Kg per person including sleeping bag, cloth etc. so we only had to carry our day packs. The Porter carry 20 Kilogram each and the lonoly planet writes that they are „not from this world“ which we think is quite fitting. They are incredible and some of them dont even wear proper hiking shoes. Day 1 of the Inka trail is called „easy“ because its „only“ 5 hours of hiking and only a climb of 500 meter in total. I would definetely not call it an easy sunday walk but it was a possible task. After half of the hike we saw for the first time the phenomen that the porter were so much earlier at our lunchspot that they had time to pitch the group tent and prepared a comeplete meal including starter, main and tea/coffee. The food was really good. When we got to the night camp the tents were already set up and we had some time to refresh with babywipes and relax before dinner. After dinner we were happy to go to bed straight away. In the morning we got woken up with room service🙂 The guides brought us some tea, cofffee or hot chocolate to wake up. Day 2 is the hardest and is called „challenging“. After a nice breakfast we started our hike at 7:30 am. This day there was a climb of 1100 meter in total and what felt like 2 Million Inka steps. Steep climbs and in total at least 8 hours od hiking definetly showed Anna some limits. She thought about turning around at least 100 times but of course there is no turning around so she made it to the top. Lots of people chew coca leaves to help them with the altitude and to get a energy push but we both dont like them at all. Such a shame because they apparently help a lot. At lunch time Anna was not even really hungry because she was so exhausted and we honestly would have loved to go to sleep already. There were still 4 hours hiking on the afternoonplan tho :-O When we got to our night camp Anna was so exhausted that she went to sleep straight away and even missed the dinner that night. The extra sleep was very necessary tho because she woke up a lot at night due to pain on the hips because the floor was so hard. You definetely not forget one minute that you sleep on the floor. Its not a surprise that we woke up with very sore legs in the morning and Anna had no choice but take an Ibuprofen to make it through the day because there wasnt excactly wellness planned for this day🙂 Another long day of hiking. And lots of ups and downs. It seemed like Tom got fitter every day so he was always one of the first on the meeting points. That night we were very happy to reach the camp because we were really close to Machu Picchu now. The 4th day we had to wake up at 3:30 am, have a quick breakfast and que at the Inka trail. 500 people are coming here every morning to catch the perfect sun rise over Machu Picchu. The last part of our hike was starting now and the sore legs didnt make it any easier. After 1 and a half hours we got to the sungate and saw the place we were hiking for for the first time. We went down to look at the Inka village closer and our guide gave us a tour around that magical place. After a couple of hours in Machu Picchu we met up with our group in a restaurant in Agua calientes for lunch. After lunch a couple of people went off to some hot springs but we just didnt want to walk any further than we had to so we stayed in the bar with the australian guys and enjoyed some beers. We ended up playing some drinking games and even a guy from the bar next door joined in. It must have looked very interesting we guess🙂 The train ride in the Inka Express was memorable as well but only the „Stewardess“ didnt find us very funny at all. We almost got kicked out at one point but she was just a very miserable woman because even her collegue laughed with us when she didnt look. When we arrived back at the hostel at 22:30 that night and went in the „real bed“ we promised ourselves to never get up again…..Hahaha🙂

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Normalerweise hatten wir vor von Cusco aus über Arequipa, Ica usw. nach Lima zu reisen, aber diese Orte wären dann wieder mit Abenteuertreks verbunden gewesen. Versteht uns nicht falsch wir hatten bisher eine super Zeit auf unseren Trips, aber wir lieben Sonne und Strand auch sehr, weshalb günstige last Minute Flüge nach Piura in den Norden Perus wie gerufen kamen. Von dort aus waren es 3 Stunden im Minibus nach Mancora, was eine kleine Surftown an der Küste ist. Als wir aus dem Flugzeug gestiegen sind und die warme Luft uns um die Ohren geweht ist, haben wir sofort ein Urlaubsfeeling verspürt, was uns darin bestätigt hat, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Es ist ein bisschen so, wie ein billiger Spanienurlaub, aber für uns zu diesem Zeitpunkt komplett ausreichend. Nach mehreren Wochen 3000-4000 Meter über dem Meeresspiegel war es sehr schön wieder zurück auf 0 zu sein und sich 100% zu fühlen. Wir haben die Zeit in Mancora zum relaxen genutzt. Tom hat 3 Tage lang Kite Surfing Stunden genommen und sehr wahrscheinlich ein neues Hobby entdeckt🙂 Nach einigen Nächten in Mancora haben wir uns entschieden für ein paar Nächte nach Canoas zu fahren. Dieser Ort in der Nähe von Punta Sal soll sehr ruhig sein und schöne Strände bieten. Wir hätten natürlich wie alle anderen normalen Leutchen ein Taxi nehmen können, aber da ich ja meine Tuk Tuks liebe und der Fahrer uns ein gutes Angebot gemacht hat, war ich super glücklich. Die Tuk Tuks hier in Peru sind allerdings noch fragiler als die in Thailand und es war eigentlich fast vorherzusehen, dass wir nach der Hälfte der 45 Minuten eine Panne hatten. Unser Tuk Tuk Fahrer war aber sehr kompetent und hat alles im Null Komma Nix wieder in Gang gebracht🙂 Als wir bei den Hoja de Palma Bungalows angekommen sind konnten wir es fast gar nicht glauben, als wir erfahren haben, dass unser Bungalow am Strand eher einem Beachhaus gleicht. Wir waren mehr als happy hier unsere nächsten Nächte zu verbringen. Da es hier keine Restaurants in der Umgebung gibt haben wir am nächsten morgen eine Tuk Tuk zum nächstgelegenen Minimarkt gemacht, um unsere Verspflegung für die nächsten Tage einzukaufen. Gar nicht so einfach wenn man immer noch kein wirkliches spanisch spricht, aber wir haben es mal wieder irgendwie geschafft und die Leute im Minimarkt fanden unseren Einkauf mindestens genauso aufregend wie wir🙂

We originally planned to travel from Cusco via Arequipa, Ica etc. to Lima, but all this places would have meant more and more trekking adventures. Don’t misunderstand us we really enjoyed our Trips but we also love the sun and beach very much. So a cheap last minute flight to Piura in the north of Peru was just the right thing for us. Only 3 hours in the minibus and we were in a little Surf town called Mancora. We immediately felt in holiday-mode when stepping out of the plane and feeling the warm air. It felt a little bit like a cheap holiday in Spain, but was definitely good enough for us at that point. After a couple of weeks at 3000-4000 meter above sea level we were happy to be back at 0 and enjoyed the fresh air. We spent lots of time relaxing and Tom took some Kite surfing lessons where he very likely developed a new hobby🙂 After a couple of nights in Mancora we decided to go to Canoas for a few nights. Its a place near Punta Sal and supposed to be a quite place with a nice beach. We could have been normal and take a taxi from Mancora but Anna has an Obsession with Tuk Tuks the driver made us a good price. The Tuk Tuks in Peru are even more fragile than the ones in Thailand and it wasnt a big surprise when our Tuk Tuk broke down after half of the 45 minutes journey. We had a very clever driver tho, so he fixed the problem in a no time so the journey could continue.🙂 When we arrived in Hoja de Palma Bungalows we almost didn’t believe it when we found out that our Bungalow is more like a Beachhouse. We were more than happy to spend our next 3 nights here. Because there are no restaurants around we took a Tuk Tuk to the mini market the next morning to shop for our days in the Bungalow. Not so easy when our spanish is still miserable but managed to get what we wanted somehow and it was just as exciting for the minimarkt owners as for us🙂

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Heute sind wir mit dem Bus in Guayaquil, Equador angekommen, von wo aus übermorgen unser Galapagos Abenteuer startet🙂 Wir sind schon ganz gespannt! Genießt eure letzten Wochen ohne uns, denn in 4 Wochen werden wir schon wieder im Flugzeug Richtung Heimat sitzen!

Today we arrived in Guayaquil, Equador by bus. From here our Galapagos adventure will start the day after tomorrow🙂 We are very excited and can’t wait to see it! Enjoy the last weeks without us because in 4 weeks we will be already sitting in a plane to Germany!

 

One thought on “South America… Another new world!

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